Allgemeine Vermietungsbedingungen

Rolling Home Bullis Campervermietung UG

Allgemeine Vermietungsbedingungen

Stand 22.03.2018

 

1. Anzuwendendes Recht

Anwendung findet ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland,  die Bestimmungen dieses Vertrages sowie die gesetzlichen Vorschriften über Mietverträge.

2. Vertragsinhalte

Gegenstand des Vertrages ist nur die zeitweise Überlassung eines Campingfahrzeuges mit Zubehör zur Miete. Zwischen dem Vermieter und dem Mieter kommt ein Mietvertrag zustande, Bestandteil des Mietvertrages sind die von Mieter und Vermieter auszufüllenden und zu unterschreibenden Übernahme- und Rückgabeprotokolle. Handelt es sich um mehrere Mieter so haften diese als  Gesamtschuldner. Zwischen dem Vermieter und dem Mieter haben nur schriftliche Vereinbarungen Gültigkeit.

3. Preise

Gültigkeit haben die zur Zeit des Vertragsabschlusses auf www.rollinghomebullis.de angegebenen Preise. Diese enthalten eine Mehrwertsteuer in Höhe von 19 %.

Die Preisberechnung berücksichtigt unterschiedliche Saisonzeiten.

Bei Buchungslängen von weniger als 10 Tagen beträgt die Kilometerbegrenzung 300 km pro Tag. Für jeden Mehrkilometer werden 0,27 € berechnet. Bei Buchungen gleich oder länger als 10 Tage sind alle Kilometer im Tagespreis enthalten.

Bei jeder Anmietung fällt zusätzlich eine einmalige Servicepauschale gemäß gültiger Preisliste an.

Der Mieter trägt alle Kosten für Kraftstoff, Maut, Parken, Campingplätze, Stellplätze, Fähren, Bußgelder und Strafgebühren die mit der Nutzung des Fahrzeuges während des Mietzeitraums entstehen. Bußgelder oder Strafgebühren die aus vom Vermieter zu verantwortenden Zustand des Fahrzeuges resultieren, trägt dieser selbst.

4. Reservierung und Zahlungsbedingungen

Reservierungen sind erst verbindlich, wenn der Vermieter dies in einer schriftlichen Reservierungsbestätigung erklärt. Damit erhält der Mieter den Anspruch auf das gebuchte Fahrzeug. Der Mieter zahlt den in der Reservierungsbestätigung genannten Anzahlungsbetrag innerhalb von 7 Tagen (Zahlungseingang) auf das Geschäftskonto des Vermieters. Der Vermieter kann im Falle nicht fristgerechter Zahlung vom Vertrag zurückzutreten. Es gelten die Stornobedingungen dieser Vermietungsbedingungen.

Spätestens bis 21 Tage vor Mietbeginn muss der restliche Mietpreis auf dem Konto des Vermieters eingezahlt sein. Im Falle nicht fristgerechter Zahlung kann der Vermieter vom Vertrag zurückzutreten. Es gelten die Stornobedingungen dieser Vermietbedingungen.

5. Außerordentliches Rücktrittsrecht des Vermieters von der Reservierungsbestätigung

Wenn das reservierte Fahrzeug auf Grund von vom Vermieter nicht zu verantwortenden Gründen diesem nicht zur Verfügung steht, behält sich der Vermieter das Recht vor, von der Reservierungszusage zurück zu treten. Gründe können Diebstahl, Unfall, Panne oder Unterschlagung des zugesicherten Mietfahrzeugs sein. Die Nachweispflicht dafür liegt beim Vermieter. Alle Mietkosten werden dem Mieter erstattet. Weitere Ansprüche des Mieters werden nicht anerkannt.

 6. Stornierung und Umbuchung

Bei Stornierung einer verbindlichen Buchung (Zahlungseingang der Anzahlung) durch den Mieter werden von diesem Buchungszeitpunkt an bis hin zu 4 Wochen vor dem 1. Miettag 50 % des vereinbarten Mietpreises fällig.

Erfolgt die Stornierung weniger als 4 Wochen bis hin zu 1 Woche vor dem 1. Miettag, ist der Mieter zu 75% Zahlung des vereinbarten Mietpreises verpflichtet.

Bei Rücktritt kürzer als 7 Tage vor dem 1. Miettag ist der vereinbarte Mietpreis zu 100% zu entrichten.

Maßgebend für den Rücktrittszeitpunkt ist der Eingang der schriftlichen Rücktrittserklärung beim Vermieter. Wird das Mietfahrzeug nicht angenommen oder abgeholt, gilt dies als Rücktritt.

Wird ein Ersatzmieter gestellt, ist es dem Vermieter frei gestellt, diesen zu akzeptieren. Wenn berechtigte Gründe vorliegen, dann kann er die Zustimmung verweigern

Zur Absicherung des Stornorisikos wird der Abschluss einer Reiserücktrittskosten-Versicherung empfohlen.

Gelingt es dem Vermieter das Fahrzeug im stornierten Buchungszeitraum anderweitig zu vermieten, dann erhält der Mieter der den Rücktritt erklärt hat eine Verrechnung maximal bis zur Höhe seiner geleisteten Stornogebühren, entsprechend den Mieteinnahmen die der Vermieter im stornierten Buchungszeitraum erzielen konnte.

Entsteht dem Vermieter aufgrund verspäteter Rückgabe des Fahrzeugs ein Schaden (z.B. Schadenersatzansprüche des nachfolgenden Mieters etc.), so behält sich der Vermieter vor, diese Schadensersatzansprüche gegen den Mieter geltend zu machen. Es besteht generell kein Einverständnis des Vermieters mit der automatischen Umwandlung in ein Mieterverhältnis auf unbestimmte Zeit bei fortgesetztem Gebrauch. Unabhängig hiervon ist die vom Mieter zu zahlende Nutzungsentschädigung gemäß den gültigen Tages-Mietsätzen für den Gebrauch des Fahrzeugs über die vereinbarte Mietdauer hinaus.

Wird das Mietfahrzeug vorzeitig zurück gegeben, hat der Mieter keinen Anspruch auf entsprechende Minderung des vereinbarten Mietpreises, es sei den es gelingt dem Vermieter das Fahrzeug im betreffenden Zeitraum einer anderen Vermietung zu zuführen.

7. Kaution

Bei der Fahrzeugübernahme ist eine Kaution in der im Mietvertrag genannten Höhe zu leisten. Die Zahlung der Kaution kann in Bar oder vorab als Einzahlung auf das Geschäftskonto des Vermieters erfolgen.

Wird das Fahrzeug ordnungs- und vertragsgemäß zurück gegeben, wird die Kaution zurückerstattet. Der Mieter haftet aber weiterhin für verdeckte Mängel oder Beschädigungen die er verursacht hat.

Alle anfallenden Zusatzaufwendungen und Kosten (z.B. Kosten für die Beseitigung gravierender Verschmutzungen, Schäden am Fahrzeug oder der Ausstattung, Fehlen von Ausstattungsteilen usw.) werden bei Rückgabe des Fahrzeugs mit der Kaution verrechnet und einbehalten.

Wenn ein Schadensereignis vorliegt, kann der Vermieter anfallende Reparaturkosten auf Basis eines Kostenvoranschlages abrechnen. Bis zur abschließenden Klärung der Höhe der Kosten und der Kostentragungslast hat der Vermieter das Recht die Kaution zurückzubehalten.

8. Übernahme und Rückgabe des Fahrzeugs

Das Fahrzeug ist vom Mieter zum in der Reservierungsbestätigung vereinbarten Termin, Zeitpunkt und Ort zu übernehmen und mit Ablauf der Mietzeit zum in der Reservierungsbestätigung vereinbarten Termin, Zeitpunkt und Ort dem Vermieter wieder zu übergeben.

Bei Fahrzeugübernahme durch den Mieter sind der gültig Personalausweis und Führerschein im Original vorzulegen.

Bei der Fahrzeugübernahme durch den Mieter erfolgt eine ca. 90 Minuten dauernde Einweisung in das Fahrzeug.

Das Fahrzeug wird dem Mieter vollgetankt und sauber übergeben und von diesem vollgetankt und besenrein zurückgegeben. Die endgültige Außen- und Innenreinigung für die nächste Vermietung übernimmt der Vermieter.

Die Mietfahrzeuge sind Nichtraucherfahrzeuge. Bei Nichtbeachtung des Rauchverbotes im Mietfahrzeug werden 300,00 € von der Kaution einbehalten.

Es ist nicht gestattet, Tiere in dem Mietfahrzeug mitzuführen oder in das Fahrzeug zu lassen. Bei Nichtbeachtung des Tierverbotes im Mietfahrzeug werden mindestens 300,00 € von der Kaution einbehalten, sofern nicht höhere Kosten für der Beseitigung von Spuren der Missachtung dieses Verbotes entstehen.

Muss der Vermieter Betriebsstoff nachtanken weil der Vermieter seine vertragliche Pflicht nicht erfüllt hat, erhebt der Vermieter eine Aufwandsentschädigung von 25,00 Euro zuzüglich zu den verauslagten Kraftstoffkosten.

9. Mietzeitraum

Der Mietzeitraum ist die Zeit von der vereinbarten Übernahme bis zur vereinbarten Rückgabe des Fahrzeugs. Der Tag der mietvertraglich festgelegten Fahrzeugübernahme und der Tag der der mietvertraglich festgelegten Fahrzeugrückgabe gelten als ein Miettag, sofern die festgelegten jeweiligen Zeitpunkte eingehalten werden.

Wenn nach Ablauf der vereinbarten Nutzungsdauer das Fahrzeug nicht oder nicht zum vereinbarten Zeitpunkt oder am vereinbarten Übergabeort an den Vermieter zurück gegeben wird, dann ist der Vermieter berechtigt, für den über die Vertragsdauer hinaus gehenden Zeitraum Mietzahlungen zu verlangen. Darüber hinausgehende Schadensersatzansprüche des Vermieters bleiben davon unberührt. Insbesondere können dies auch Ansprüche sein, die Nachmieter geltend machen können.

Nach Ablauf der vereinbarten Nutzungsdauer haftet der Mieter in vollem Umfang nach den allgemeinen gesetzlichen Bestimmungen.

Eine Verlängerung der Mietzeit ist nur möglich, wenn der Vermieter ausdrücklich und in textlicher Form zustimmt. Auch ohne ausdrücklichen Widerspruch des Vermieters führt der Gebrauch nach  Ablauf der vereinbarten Mietzeit grundsätzlich nicht zu einer Verlängerung des Mietvertrages.

Wird das Fahrzeug vor Ablauf der Mietzeit zurück gegeben, so hat dies keine Auswirkungen auf die vereinbarte Miete.

Wenn der Mieter seiner Verpflichtung zur Rückgabe auch nach einer Rückgabeaufforderung nicht nach kommt oder für den Vermieter nicht erreichbar ist, behält sich der Vermieter vor, Strafanzeige zu erstatten. Hierdurch entstehende Kosten sind durch den Mieter zu tragen, es sei denn, er hat den Verstoß gegen die Rückgabeverpflichtung nicht zu vertreten.

10. Berechtigte Fahrer

Während der Mietzeit ist der Mieter Halter des Fahrzeugs. Nur er selbst und die im Mietvertrag vermerkten Fahrer dürfen das Fahrzeug steuern. Der Mieter und alle berechtigten Fahrer müssen mindestens 23 Jahre alt sein und seit mindestens 3 Jahren im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis der Klasse 3 oder B sein.

11. Nutzung des Mietfahrzeugs und Obhutspflicht

Das Mietfahrzeug darf nur im öffentlichen Straßenverkehr genutzt werden. Es untersagt mit dem Fahrzeug an motorsportlichen Veranstaltungen und Fahrzeugtests teil zu nehmen. Die Beförderung von leicht entzündlichen, giftigen und sonstigen gefährlichen Stoffen ist ebenso wie die Begehung von Zoll- und sonstigen Straftaten unzulässig. Die Weitervermietung oder gewerblicher Personenbeförderung oder jede sonstige Nutzung, die über den vertraglichen Gebrauch hinausgehen, insbesondere das Befahren von hierzu nicht vorgesehenem Gelände ist unzulässig.

Das Fahrzeug ist schonend und sachgemäß zu behandeln und immer ordnungsgemäß zu verschließen und mit dem „bear lock“-System zu sichern. Die für die Benutzung maßgeblichen Vorschriften und technischen Regeln sind zu beachten. Der Betriebszustand, insbesondere der Öl- und Wasserstand sowie der Reifendruck ist regelmäßig zu überwachen. Der Mieter verpflichtet sich regelmäßig zu prüfen, ob sich der VW California in verkehrssicheren Zustand befindet.

Der VW California ist ein Nichtraucherfahrzeug, dementsprechend ist das Rauchen im gesamten Fahrzeug untersagt.

Die Mitnahme von Tieren ist nicht gestattet.

Vor Fahrtbeginn ist die Gasflasche zu verschließen und zu sichern.

Das Fahrzeug darf nur innerhalb der Staaten der europäischen Union mit Ausnahme von Polen, Lettland, Litauen, Estland, Slowakei, Rumänien, Zypern, Tschechien und Bulgarien, sowie innerhalb von Norwegen, Kroatien, Island und der Schweiz benutzt oder dorthin gebracht werden. Der Mieter verpflichtet sich, die bestehenden Verkehrsvorschriften der jeweiligen Länder in die er mit dem Fahrtzeug reist,  zu beachten. Das Reiseziel und die zu bereisenden Länder sind vor Abfahrt dem Vermieter schriftlich mitzuteilen.

Bei Benutzung von Autozügen kann eine spezielle Versicherung durch den Mieter abgeschlossen werden. Sofern diese Versicherung nicht abgeschlossen wird, sind sämtliche Kosten für Schäden, die auf dem jeweiligen Verkehrsmittel entstehen, durch den Mieter zu tragen. Ein Totalverlust des Fahrzeugs durch Untergang ist bis auf den Selbstbehalt durch die Versicherung des Vermieters abgedeckt. Eine Fährversicherung ist über den Vermieter bzw. die Vollkaskoversicherung abgedeckt und muss nicht separat abgeschlossen werden.

12. Wartung und Reparatur

Die laufenden Unterhaltungskosten des Mietfahrzeugs trägt der Mieter. Wartungsdienste und notwendigen Verschleißreparaturen gehen zu Lasten des Vermieters.

Reparaturaufträge die für die Gewährleistung der Betriebs- oder Verkehrssicherheit des Fahrzeuges notwendig sind, benötigen die vorherige Einwilligung des Vermieters und werden von diesem gegen Vorlage der entsprechenden Belege erstattet, es sei denn der Mieter ist für den Schaden verantwortlich.

Wenn der Kilometerzähler versagt, hat der Mieter das Fahrzeug sofort auf kürzestem Weg in eine geeignete Werkstatt zu bringen und reparieren zu lassen.

13. Versicherungsschutz

Die Haftpflichversicherung des Fahrzeugs deckt Schäden bis 100Mio. Euro.

14. Haftung des Mieters

Bei Vollkasko- oder Teilkaskoschäden beträgt die Selbstbeteiligung des Mieters je 1000,00 Euro. Der Eigenanteil des Mieters bei Teilkaskoschäden kann durch Vorabzahlung von 18,00 Euro pro Miettag auf 250,00 Euro reduziert werden.

Bei nicht verkehrsgerechter Nutzung des Fahrzeugs, bei vorsätzlich oder grob fahrlässiger Verursachung (wie unter Alkohol oder Drogen), durch Ladegut am Fahrzeug, bei Missachtung der zulässigen Durchfahrtshöhe oder Durchfahrtsbreite, bei Überladung, bei Fahren mit zu niedrigem Öl-/Wasserstand, bei Überdrehen des Motors und bei Befahren ungeeigneter Wege haftet der Mieter für entstandene Schäden in voller Höhe.

Der Mieter haftet für Schäden unbeschränkt, sofern und soweit der Versicherer nicht leistet.

15. Mautgebühren , Buß- oder Strafgelder

Für alle anfallenden Mautgebühren im Nutzungszeitraum  kommt der Mieter auf. Er hat sich bei allen Reisen über die landesspezifischen Gebühren zu informieren und die anfallenden Mautgebühren zu entrichten. Bei Zahlungsaufforderungen, die der Mieter verursacht hat erhebt der Vermieter je eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 20,00 €.

Bußgelder, Strafmandate (z.B. bei Geschwindigkeitsüberschreitungen) oder sonstige Forderungen die im Nutzugszeitraum des Fahrzeuges durch den Mieter anfallen, sind vom Mieter zu zahlen. Der Vermieter stellt dem Mieter diese Auslagen zuzüglich einer Bearbeitungsgebühr  von 20,00 € in Rechnung

16. Haftung des Vermieters

Zur Verwahrung von Gegenständen, die der Mieter bei der Rückgabe des Fahrzeugs zurücklässt besteht seitens des Vermieters keine Pflicht zur Aufbewahrung.

17. Unfälle und Schäden

Nach einem Unfall, Brand, Diebstahl, Wild- oder sonstigen Schaden, ebenso bei selbstverschuldeten Unfällen ohne Mitwirkung Dritter hat der Mieter sofort die Polizei zu verständigen. Lässt der Mieter den Schaden nicht polizeilich aufnehmen, haftet er voll.

Bei Unfällen dürfen Ansprüche der gegnerischen Seite nicht anerkannt werden. Auch bei nur geringfügigen Schäden hat der Mieter den Vermieter unverzüglich per Telefon zu unterrichten. Ein ausführlicher Unfallbericht mit Skizzen ist anzufertigen der auch Name und Anschrift der beteiligten Personen und von Zeugen sowie die Kennzeichen der beteiligten Fahrzeuge enthält. Nur der genormte Europäische Unfallbericht darf als den Unfall betreffendes Dokument unterschrieben werden.

Scheibenschäden trägt der Mieter bis zum Selbstbehalt der Teilkaskoversicherung.

Bei Reifenschäden haftet der Mieter für die Materialkosten (Reifen). Abschlepp- oder Montagekosten übernimmt die Schutzbriefversicherung.

Bei unsachgemäßer Behandlung oder bei unsachgemäßem Einsatz der Markise und des Aufstelldachs können Schäden  an der entstehen, deren Regulierung den Kautionsbetrag übersteigen kann.

Die Befüllung des Wassersystems mit falschen Stoffen (z.B. mit Kraftstoff) erfordert den kompletten Austausch des Gesamtsystems. Die Kosten sind vom Mieter in vollumfänglich zu tragen. Auch haftet der Mieter für alle Folgeschäden wie die Nichtvermietbarkeit des Fahrzeugs.

Bevor der Mieter Leistungen aus der abgeschlossenen Schutzbriefversicherung in Anspruch nimmt, hat er sich zunächst mit dem Vermieter abzustimmen. Leistungen, die nicht über den Schutzbrief gedeckt sind, trägt der Mieter.

18. Abtretungsverbot

Die Abtretung von Ansprüchen aus dem Mietvertrag an Dritte, auch an Ehegatten oder andere Mitreisende, ist ausgeschlossen, ebenso die Geltendmachung sonstiger Ansprüche im eigenen Namen.

19. Erhebung, Verarbeitung und Nutzung von Daten

Zur Mietvertragsabwicklung erfasst und nutzt der Vermieter personenbezogene Daten des Mieters und von Fahrern.

Zu Vertragszwecken kann eine Übermittlung dieser Daten zwischen dem Vermieter und dessen Vertragspartnern und an andere beauftragte Dritte (z. Bsp. Inkassounternehmen) stattfinden.

Im Falle der Verfolgung von Straftaten oder bei der Wahrung berechtigter Interessen des Vermieters kann die Übermittlung personenbezogener Vertragsdaten an zuständige Behörden erfolgen.

20. Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen dieser Vermietbedingungen unwirksam oder undurchführbar sein, so bleibt davon die Wirksamkeit aller Übrigen unberührt.

21. Gerichtsstand

Gerichtsstand ist Hannover